Messe-Rückblick Leipzig 2017

Von Mittwoch bis Sonntag stellte der Alibri Verlag Bücher auf der Leipziger Buchmesse aus. Blickfänger waren die Kinderbücher, vor allem für Eine Biene zu viel und Schmutzige Füße gab es viele lobende Worte. Auf besonderes Interesse stieß die Luther-Dokumentation Von den Juden und ihren Lügen, obwohl diese bereits vor einem Jahr erschienen ist. Aber offenbar nervt der Luther-Hype und die damit einhergehende weichgespülte Kritik am gefeierten Reformator gerade in Ostdeutschland zahlreiche Menschen. Weiterlesen

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Ausstellung „Willkommen in Deutschland“ im Bilderbuchmuseum Troisdorf

Im Bilderbuchmuseum auf Burg Wissem in Troisdorf wird noch bis zum 26. März die Ausstellung „Willkommen in Deutschland“ gezeigt. Auch zwei unserer Bilderbücher, nämlich Schokolade und Sahne von Ricardo Cie und Mey und Schmutzige Füße von Koldo Izagirre und Antton Olariaga, liegen aus und werden außerdem in Workshops verwendet.
Am 26.3. endet die Ausstellung dann mit einem großen Fest der Kulturen mit internationalen Köstlichkeiten, Musik, Bastelaktionen und Märchen aus aller Welt.

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Öffnungszeiten des Museum:
Di-Fr, 11 – 17 Uhr, Sa-So, 10 – 18 Uhr

Anmeldung zu Führungen und Workshops unter:
Burg Wissem – Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf
Burgallee 1, 53840 Troisdorf
Fon: 02241 / 88 41-427 | Fax: 02241 / 88 41-865
museum@troisdorf.de | www.bilderbuchmuseum.de

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Alibri Verlag auf der Leipziger Buchmesse

Vom 23. bis 26. März findet die Leipziger Buchmesse statt. Ein Besuch lohnt sich allemal, denn Leipzig bietet als Publikumsmesse nicht nur zahlreiche Veranstaltungen, sondern auch eine Atmosphäre, die es in Frankfurt schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gibt.
Der Stand des Alibri Verlags ist in Halle 5, Gang E 307 zu finden, wir stellen gemeinsam mit Edition AV und dem Unrast Verlag aus. Schräg gegenüber befindet sich die „Bühne“, auf der im Halbstundentakt Bücher und Projekte vorgestellt werden. Von unseren Autoren wirft Karsten Krampitz im Lutherjahr einen Blick zurück auf 100 Jahre deutschen Protestantismus und gibt somit einen Ausblick auf sein gleichnamiges Buch, das Ende April erscheinen wird.
Die Leipziger Buchmesse ist an allen Tagen fürs allgemeine Publikum geöffnet und zwar von 10 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 17,50 Euro (Samstag 19 Euro), ermäßigt 14 Euro (Samstag 15,50 Euro).

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„Eine Biene zu viel“ im aktuellen Eselsohr (Heft 3/2017)

Unser Bienenbuch hat es neben anderen wunderbaren Kinderbüchern über die kleinen gestreiften Honigsammmler in die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien Eselsohr geschafft.

Sigrid Tinz schreibt in ihrem Artikel „Von Bienen und Büchern“ über unser Buch:

„(…) Einfach nur Biene dürfen die Bienen aber nicht immer sein, oft sind sie Metapher für die Menschenwelt, das Leben im Staat bietet sich einfach zu gut an. Und wenn bei Andrés Pi Andreu und Kim Amate ‚Eine Biene zu viel‘ (Alibri 2016, ab 5) im Bienenstock ist, dann kann es schon mal eng werden, und von Streit über Krankheiten bis Arbeitslosigkeit kann ja nur diese eine ausländische, außerirdische Biene der Grund sein. Am Ende die glorreiche Idee: Es wird einfach eine Wabe mehr gebaut und alles passt wieder.“

Vielen Dank :-)!

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Gegendarstellung

Es ist schon bitter: Solange du in Beruf und politischem Engagement eingespannt bist, hast du keine Zeit, deinen Heldentaten für die Nachwelt festzuhalten. Und wenn du dich zur Ruhe gesetzt hast und loslegen könntest, bist du alt und hast die Hälfte vergessen.
Das gilt natürlich auch für die Geschichte des Alibri Verlags.
Insofern haben wir uns richtig gefreut, als im Axel Dielmann Verlag das Buch Reizpartie von Matthias Symann angekündigt wurde. Der Autor war Ende der 1990er Jahre einige Zeit als Buchhandelsvertreter für uns unterwegs. Und so konnten wir hoffen, dass die Welt endlich zumindest das Wichtigste über unsere verlegerische Bedeutung und unsere herausragende Rolle bei der Gründung der Assoziation Linker Verlage (aLiVe) erfahren würde.
Umso erschütterter waren wir, als wir das Buch in Händen hielten. Da stimmt nichts, aber auch gar nichts. Und wir sprechen nicht von der gravierenden Fehleinschätzung, unsere Wichtigkeit für die deutsche Verlagsszene betreffend. Nein, es geht um falsche Fakten. Die Namen der Verleger und Vertreterkollgen, ja selbst die Verlagsnamen – falsch. Die Anzahl der Kollektivmitglieder – falsch. Der Ort der ersten aLiVe-Vertreterkonferenz – falsch. Nicht einmal den Belag der Brötchen auf dem damals angerichteten Buffet erinnert Matthias Symann richtig. Dabei ist der Mann nicht alt. Es ist schon bitter, was 20 Jahre im Buchgeschäft aus einem jungen, dynamischen Handlungsreisenden machen können.

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MIZ 4/16: Die Verhältnisse zum Tanzen bringen

Ende November wurde der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts bekannt, dass das Bayerische Feiertagsgesetz, das für den Karfreitag keinerlei Ausnahmen von den „Stiller Tag“-Regelungen vorsah, nicht rechtens sei. Mit diesem Erfolg setzt sich der Schwerpunkt des aktuellen MIZ-Heftes auseinander. Während Gerhard Czermak die juristische Dimension des Richterspruches erörtert, erzählt Assunta Tammelleo, als Vertreterin des Bundes für Geistesfreiheit (bfg) München, der den Stein ins Rollen gebracht hatte, vom langen Weg vom Quasi-Verbot der Religionsfreien Zone im April 2007 bis zum juristischen Erfolg knapp 10 Jahre danach.
Ebenfalls ein Jahrzehnt zurück blickt Vera Muth: Damals wurde über die Aufhebung des Verbots der religiösen Voraustrauung debattiert und dieses letztlich auch abgeschafft. Arzu Toker wendet den Blick in die Türkei und schildert unter welch bedrückenden Umständen die türkischen Atheisten von Ateizm Derneği agieren müssen. Ebenfalls mit islamischem Fundamentalismus setzt sich der französische Film Salafistes auseinander, den Assia Maria Harwazinski vorstellt.
Als Beitrag zur aktuellen Humanismus-Debatte verstehen sich die fünf Thesen von Horst Groschopp. Darin beklagt der ehemalige Präsident des HVD die „grundsätzliche Distanz derjenigen, die sich als Atheisten organisieren“, gegenüber dem Humanismus. Zwei weitere Beiträge erinnern an Denker der Aufklärung: Gottfried Beyvers stellt den deutsch-französischen Philosophen Paul Henri Thiry d’Holbach vor und Rüdiger Vaas gratuliert Stephen Hakwing zum 75. Geburtstag.
Weitere Informationen und eine Artikelauswahl auf der MIZ-Webseite; Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite.

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Neuerscheinung: Schokolade und Sahne

Als im Hafen ein Schiff anlegt, läuft Martin  neugierig an den Kai. Dort trifft er auf Upendo, der so ganz anders aussieht als er selbst: Upendo hat so dunkle Haut, dass Martin sofort an Schokolade denkt und herzhaft in Upendos Arm beißt, um zu „probieren“ und damit seine Vermutung zu bestätigen. Upendo findet das überhaupt nicht lustig, denkt aber seinerseits, dass Martin so weiß wie Sahne ist und beißt ebenfalls zu…

Beide Jungs erkennen schnell, dass sie sich ähnlicher sind, als sie zunächst dachten: Ein Biss in den Arm tut immer weh – egal, ob man dunkle oder helle Haut hat – und die Hautfarbe hat sowieso gar nichts mit Schokolade oder Sahne zu tun.

Ricardo Cie
Schokolade und Sahne
Illustriert von Mey
Aus dem Spanischen übersetzt
von Mona Steigerwald
Ab 4 Jahren
24 Seiten, gebunden, Euro 13,50
ISBN 978-3-86569-254-2

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Franz-Josef Wetz auf SWR2 Wissen

Am Sonntag, dem 5. Februar, wird unser Autor Franz-Josef Wetz im SWR-Hörfunk zentrale Thesen aus seinem neuen Buch Exzesse vorstellen. In der Sendereihe Aula wird eine halbe Stunde lang die Frage verhandelt, wie mit Aggression umzugehen ist. Dabei geht es aber nicht um therapeutische Aspekte, sondern um die grundlegende philosophische Frage, ob der Mensch vollständig „domestiziert“ werden kann oder ob es nicht sinnvoll sein könnte, Reservate für lustvolle Exzesse zu schaffen. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte am kommenden Sonntag um 8.3o Uhr das Radio einschalten.
Weitere Informationen zum Buch finden sich auf unserer Verlagswebseite.

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MIZ 3/16: Evas Selbstermächtigung

Um Rollenbilder, Genderfragen und Gleich-stellung geht es im Schwerpunkt von MIZ 3/16. In ihrem Editorial ordnet Nicole Thies die Bestrebungen gegen die „Diskriminierung von Geschlechtern“ in die historische Traditionslinie des Kampfes gegen die „Unterdrückung der Frauen“ ein. Juliane Löffler zeigt dann, dass auch die Kirche diese historische Kontinuität sieht, und der derzeitige Papst nicht so progressiv ist, wie viele meinen: Auch Franziskus geht davon aus, dass die Gender-Theorie einen „Weltkrieg gegen die klassische Ehe“ führt. Dass die klassische Familie heute jedoch nicht mehr als gesellschaftliches Leitbild dienen kann, verdeutlicht das Interview mit der Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz. Und was Gender Mainstreaming mit Gleichstellung zu tun hat, zeigt Brigitte Stepanek am Beispiel Schwedens.
Bettina Bussmann wirft einen kritischen Blick auf relativistische und kulturalistische Tendenzen innerhalb der Gender-Forschung und fordert, dass die „naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der Klassifikation ‘Geschlecht’“ nicht polemisch ignoriert werden dürften. Andreas Kemper gelingt eine, bei aller gebotenen Kürze, differenzierte Darstellung des organisierten Antifeminismus (der sich aus den Ansätzen Familismus und Maskulinismus speist). Weiterlesen

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Unsere neuen Kinderbücher im Frühjahr 2017

Wir arbeiten zwar gerade noch an den neuen Kinderbüchern für das Frühjahr 2017, aber wer schon sehr neugierig ist, kann hier in unsere aktuelle Vorschau reinblättern.

Nach dem großen Thema Integration im letzten Jahr geht es diesmal um ganz große Gefühle: Wut und Misstrauen sind die Themen, die unsere AutorInnen und IllustratorInnen auf ganz besondere Weise in ihren Bilderbüchern darstellen…

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