Alibri Verlag auf der Leipziger Buchmesse

Vom 15. bis 18. März findet die Leipziger Buchmesse statt. Unser Stand, den wir uns mit dem Unrast Verlag teilen, findet sich in Halle 5, E 400. Dort werden wir die Neuerscheinungen der letzten Monate ausstellen sowie unser komplettes Kinderbuchprogramm.
Nur ein paar Meter weiter steht die Bühne, die Veranstaltungsplattform der linken Verlage auf der Leipziger Buchmesse. Dort gibt es im Halbstundentakt Vorträge, Buchvorstellungen und Diskussionen. Der Alibri Verlag wird am Donnerstag, gleich morgens um 11.3o Uhr, sein Kinderbuchprogramm vorstellen und die Diskussion über die Frage suchen, was denn ein linkes Kinderbuch ausmacht. Am Sonntag um 15 Uhr beschließt Karsten Krampitz die Veranstaltungsreihe, indem er Reinhold Lewins Buch zu Luthers Judenbild vorstellt. Dazwischen liegen über 50 Veranstaltungen, ein Blick ins Programm lohnt sich allemal.

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Unser Bilderbuch „Wut!“ ist für den Huckepack-Preis nominiert

Unser Bilderbuch Wut! von Susana Gómez Redondo und Anna Aparicio Català ist für den diesjährigen HUCKEPACK-Preis nominiert.
Aus 200 eingereichten Werken wählte die Jury nun 11 Bilderbücher für die Bestenliste aus. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Auf der HUCKEPACK-Shortlist 2018 stehen elf Bilderbücher, die nach Meinung der Jury in hohem Maße dazu geeignet sind, Kindern das Gefühl zu vermitteln, wertgeschätzte Mitglieder der Gesellschaft zu sein. In ihnen begegnen sich Erwachsene und Kinder auf Augenhöhe; sie regen zudem dazu an, sich in andere hineinzuversetzen.“
Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird vom sozialpräventiven Wetzlarer Projekt Vorlesen in Familien und dem Bremer Institut für Bilderbuchforschung verliehen. Stifter des Preisgeldes ist der Verlag das netz in Weimar.
Wir freuen uns sehr, dass Wut! Chancen auf diesen besonderen Preis hat.

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MIZ 4/17: Wunder, Heiler, Aberglauben

Um Wunder, Wunderheiler und den Glauben an beide geht es in der soeben erschienenen Ausgabe der MIZ. Glaube, so stellt Christoph Lammers im Editorial fest, nimmt gerade in diesen Zeiten, die von einem Rückgang des Glaubens gekennzeichnet sind, zu. Eine Paradoxie? Nein. Der Glaube verlagert sich, verharrt in Bereichen, die von der Kirche weitgehend aufgegeben worden sind, weil sie ihr peinlich wurden. Bernd Harder lenkt den Blick hier auf das Phänomen der Stigmatisierten. Der Glaube erobert aber auch Felder, in denen die Wissenschaft eigentlich das Sagen hat, wie Christa Federspiel am Beispiel der Geistheilerei demonstriert. Dass dies der Irrationalität des medizinisch-industriellen Komplexes geschuldet ist, liegt nahe.
Aber reicht das aus, um die beharrliche Verbreitung von Glauben unter den Menschen zu erklären? Stuart Vyse geht der Frage nach, ob abergläubische Rituale vielleicht wirklich funktionieren (und kommt zu einem nicht unbedingt zu erwartenden Ergebnis). Und Rüdiger Vaas verweist darauf, dass Wissenschaft (seriöserweise) keine Letztbegründungen anbietet, viele Menschen aber gerade nach solchen suchen. Weiterlesen

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Kontroverse über Krampitz’ EKD-Buch

In der Wochenzeitung Der Sonntag gibt es in der aktuellen Ausgabe eine Kontroverse über eine zentrale These aus Karsten Krampitz’ Buch „Jedermann sei untertan“. Der Historiker hatte in seiner Überblicksdarstellung zur Geschichte der EKD und ihrer Vorläuferorganisationen im 20. Jahrhundert die Auffassung vertreten, dass die deutschen Protestanten sich viel zu lange an Römer 13 orientiert und deshalb obrigkeitshörig verhalten hätten. Lediglich in einigen ostdeutschen Gliedkirchen habe es hier in den 1970er Jahren einen Kurswechsel gegeben – was auch maßgeblich dazu beigetragen habe, dass die Kirche trotz sinkender Mitgliedszahlen große gesellschaftliche Anerkennung erhielt.
Die Redaktion der Zeitung, die sich hauptsächlich an die Mitglieder der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens richtet, hat den Theologen Rochus Leonhardt eingeladen, Krampitz’ Position zu kritisieren. Weiterlesen

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Neue Bilderbücher im Frühjahr 2018

Wie immer zu dieser Jahreszeit läuft die Arbeit an unseren Bilderbüchern fürs Frühjahrsprogramm auf Hochtouren: Während der erste Titel bereits in Druck ist, gibt die Illustratorin des zweiten Buches ihren Zeichnungen den letzten Schliff.

Inhaltlich dreht sich diesmal alles um zwei sympathische tierische Protagonisten, Bär Bruno und Hahn Theodor, und die Themen Handykonsum und Freundschaft sowie Macht, Demokratie und Leben in Gemeinschaft.

Alle Neugierigen können hier einen Blick in die aktuelle Kinderbuchvorschau werfen.

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Unser Frühjahrsprogramm 2018

Dass der nächste Band der Deschner-Edition in Vorbereitung ist, hatten wir ja bereits angekündigt, nun liegt unsere Vorschau vor, und wer möchte, kann sich schon mal informieren, was wir in den nächsten Monaten zu bieten haben.
Große Resonanz erwarten wir für Birgit Gärtners Buch über reaktionäre islamische Netzwerke in Deutschland. Mit Bernd Harder konnten wir den Pressesprecher der GWUP für einen Band der Reihe Kritikpunkt.e zu Verschwörungstheorien gewinnen. Im Programmbereich Geschichte präsentieren wir „alte Bekannte“: Rolf Bergmeier  nimmt sich die Entstehung des Katholizismus und die Folgen vor und Rudolf Stumberger lässt die revolutionären Monate in München lebendig werden. Dazu wird es weitere Bände aus den Humanistischen Akademien sowie der Reihe Humanismusperspektiven geben.
Und als besonderes Highlight arbeiten wir gerade an der Übersetzung des Buches The Moral Arc von Michael Shermer…
Mehr Informationen finden sich in unserer Vorschau, die jetzt zum Download bereitsteht.

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Gottfried Beyvers: Argumente kontra Religion

Das Buch bietet eine Sammlung voraufklärerischer, religiöser Gedanken und Geschichtsmythen, die auch heute noch in Gesellschaft und Kultur wirken. Vor allem aber hat er für alle, die daran mitwirken, die notwendigen Reparaturen vorzunehmen, einen Kasten mit Werkzeugen zusammengestellt, die sonst mühsam in den Werkstätten der Religionskritik zusammengesucht werden müssten. In acht Kapiteln finden sich kurze, in sich abgeschlossene, auch humorvolle Gedanken zu den Themen Evolution von Religionen, Phantastik in der Bibel, theologische Kartenhäuser und Sargnägel Gottes. Die „Werkzeuge“ können in Diskussionen, Leserbriefen oder Blogkommentaren zum Einsatz kommen. Der Text ist zudem ein Plädoyer für die Sinnsuche außerhalb von Religionen und für die Beschäftigung mit der Schönheit der Wissenschaft.


Gottfried Beyvers
Argumente kontra Religion
Werkzeugkasten für Religionskritik
202 Seiten, kartoniert, Euro 14.-
ISBN 978-3-86569-282-5

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Medienresonanz auf Alibri-Bücher

In den letzten Wochen gab es auf einige unserer Bücher eine erfreuliche Medienresonanz. So stellte die christliche Zweiwochenzeitschrift Publik-Forum Anfang Januar das Buch Religion als Zeitbombe? von Anton Grabner-Haider und Franz Wuketits vor. Im Blauen Reiter, einer der wichtigsten Philosophie-Zeitschriften, schrieb Robert Zimmer über Zur Analyse und Kritik der Religionen von Hans Albert, der „für Anhänger wie Verächter der Religionen gleichermaßen lohnende Band“ sei „eine ideale Einführung in die Position des wichtigsten Theologiekritikers in der zeitgenössischen deutschen Philosophie“. Weiterlesen

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Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden

1911 erschien Reinhold Lewins Buch mit dem Untertitel „Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters“. Darin setzte sich der Rabbiner mit Luthers wechselnder Haltung zu den Juden auseinander. Die Arbeit war nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Monographie, welche die prinzipielle Verneinung des Judentum als grundlegendes Element in Luthers Theologie darstellte, sie reflektierte auch die historischen Folgen von Luthers Verbalattacken: „Die Saat des Judenhasses … schießt zwar zu seinen Lebzeiten nur verkümmert empor. Sie geht aber darum nicht spurlos verloren, sondern wirkt noch lange durch die Jahrhunderte fort; wer immer aus irgendwelchen Motiven gegen die Juden schreibt, glaubt das Recht zu besitzen, triumphierend auf Luther zu verweisen.“
Der von Karsten Krampitz neu herausgegebene Text ist ein wichtiges Dokument für die Debatte um den Reformator und seine historische Bedeutung.

Reinhold Lewin
Luthers Stellung zu den Juden
Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters
Hrsg. von Karsten Krampitz
182 Seiten, kartoniert, Euro 16.-
ISBN 978-3-86569-279-5

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Offener Brief wegen Religionsunterricht

An der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Düsseldorf, einem Berufskolleg, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu Beschwerden von Schülerinnen und Schülern gekommen, dass ihnen von der Schulleitung Steine in den Weg gelegt würden, wenn sie sich vom Religionsunterricht abmelden wollten. Nun hat Alibri-Autor Rainer Ponitka Schulleiter Ludger Traud aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
In seiner Funktion als Leiter der AG Schule des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) erläutert Ponitka die Rechtslage und erörtert mögliche Konfliktfelder. Dabei geht er insbesondere auf die Klagen der Auszubildenden ein, die unter anderem davon berichten, dass sie nach einer Abmeldung zum Gespräch mit dem Religionslehrer einbestellt werden oder in der Zeit des Religionsunterrichtes am Unterricht in anderen Klassen teilnehmen müssen. Bis zum 8. Januar hat Schulleiter Traud nun Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen.
Der Offene Brief kann auf der Webseite des IBKA heruntergeladen werden. Wer tiefer ins Thema Weltanschauungsfreiheit in der Schule einsteigen möchte, findet im von Rainer Ponitka herausgegebenen Ratgeber Konfessionslos in der Schule die wichtigsten Informationen.

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