Pressekonferenz zur Kirchenrepublik Deutschland

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Am 10. November fand im Haus der Bundespressekonferenz die Vorstellung der Ergebnisse der Studie zur Lobbymacht der Kirchen statt, die Grundlage des Buches Kirchenrepublik Deutschland von Carsten Frerk sind. Auf dem Podium saßen neben dem Autor die langjährige Bundestagsabgeordnete Ingrid Matthäus-Maier und die Anwältin Dr. Jacqueline Neumann, die Frerks Ausführungen um politische und juristische Einschätzungen ergänzten. Die Leitung der Pressekonferenz lag bei der Journalistin Daniela Wakonigg.
Eine zentrale Aussage war, dass es für die privilegierte Einbindung der Kirchen in den Gesetzgebungsprozess keine Rechtsgrundlage gibt.  Des Weiteren führte Carsten Frerk aus, dass es über 100 Mitarbeiter sind, die über die Kirchlichen Büros in Bund und Ländern den Kontakt in die Parlamente und die Ministerialbürokratie halten. Dabei vertreten die Kirchen keineswegs in erster Linie die Schwachen der Gesellschaft, sondern als zweitgrößter Arbeitgeber der Republik und Besitzer zahlreicher Immobilien starke Eigeninteressen.
Das Medienecho war erfreulich, vor allem der Bericht des Evangelischen Pressedienstes (epd) wurde in zahlreichen Tageszeitungen abgedruckt. Das Neue Deutschland berichtete, Wirtschaftswoche, Mainpost und Junge Welt brachten Interviews mit Carsten Frerk und Ingrid Matthäus-Maier.

 

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