Menschenaffen als „Lebendiges Welterbe“

Colin Goldner: Lebenslänglich hinter Gittern2014 wurde in Deutschland erstmals umfassend über das Thema Grundrechte für Menschenaffen diskutiert. Auslöser war die Veröffentlichung von Colin Goldners Studie Lebenslänglich hinter Gittern zu den Lebensbedingungen unserer nächsten Verwandten in Zoos. Darin konnte der Autor nachweisen, dass von einer artgerechten Unterbringung nicht die Rede sein kann. Dass die Debatte bis heute anhält, ist in großem Maße ebenfalls Colin Goldner zu verdanken, der als Leiter des deutschen Great Ape Projects sich unermüdlich für die Rechte der Menschenaffen einsetzt.

Nun bemühen sich die Aktivisten des Great Ape Projects die Großen Menschenaffen bei der UNESCO  als „Lebendiges Welterbe“ (Living World Heritage) anerkennen zu lassen. Durch eine solche Anerkennung würde das besonders geschützte Welterbe, das bislang ausschließlich Naturlandschaften sowie menschengemachte Kulturschöpfungen umfasst, erstmals auch auf bedrohte Tierarten ausgeweitet. Wer dieses Anliegen nun unterstützen möchte, kann sich nun an einer entsprechende Petition beteiligen.

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