Buchpräsentation auf IG Metall-Festakt

Am gestrigen Mittwoch hat die IG Metall mit einem Festakt ihr 125-jähriges Bestehen in der Untermainregion gefeiert. In diesem Rahmen wurde auch das neue Buch von Monika Schmittner erstmals präsentiert. Es beschreibt die Geschichte der Metallgewerkschaft von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, vom Wiederaufbau freier Gewerkschaften bis hin zur Vertretung von den Interessen der Beschäftigten unter den Rahmenbedingungen der Industrie 4.0.
Die Autorin war am Buchstand anwesend, führte viele Gespräche und nahm auch an der Podiumsdiskussion teil. Befragt, was sich in den letzten 125 Jahren aus gewerkschaftlicher Sicht geändert habe, antwortete sie: „Eigentlich nichts.“ Zwar hätten sich die Arbeitsverhältnisse verändert, aber der Konflikt zwischen Kapital und Arbeit bestehe nach wie vor  und so gebe es heute wie damals viele Situationen im Betrieb, die eine gewerkschaftliche Organisation notwendig machten. Die Geschichte zeige, dass die Gewerkschaften durchaus Verbesserungen durchsetzen konnten, dass aber immer auch neue Herausforderungen entstehen.
Aufgrund der großen Hitze fand keine längere Debatte über die auf dem Podium vertretenen Thesen statt, im Saal und an den Stehtischen im Freien gingen die Gespräche freilich lange weiter. Da waren dann nicht nur einige Gesichter zu sehen, die auch im Buch zu finden sind, es waren auch einige Mitglieder des Arbeitskreises anwesend, die Monika Schmittner bei ihren Recherchen beraten und unterstützt hatten, darunter der langjährige Aschaffenburger DGB-Vorsitzende Remo Schardt und der ehemalige IG Metall-Bevollmächtigte Herbert Reitz.

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