Alibri auf Aschaffenburger Buchmesse

abmoniZum zweiten Mal fand im Schloss Johannisburg die Aschaffenburger Buchmesse statt. Unter den zwei Dutzend Ausstellern war auch der Alibri Verlag. Im Ridingersaal präsentierten wir unsere Neuheiten aus den Bereichen Regionales, Kinderbuch und politisches Sachbuch. Immerhin rund 800 Besucher zog die Untermain-Bücherschau an; die bekamen neben den Buchständen auch eine Vielzahl an Lesungen und Vorträgen geboten.
Gerade noch rechtzeitig kamen die Aschaffenburger Adventsgeschichten aus der Druckerei. Sie wurden von drei der Autoren, Uwe Kunz, Ulrich Moos und Alex Sonnentag, vorgestellt. Schon die wenigen Passagen machten eins deutlich: Lebkuchen und Lametta spielen in Morgen stirbt der Weihnachtsmann nur eine Nebenrolle, den auch zur Weihnachtszeit herrschen die üblichen, meist dunklen Begierden vor.
Gut besucht war auch die Veranstaltung zum Buch Es kämpft sich nicht schlecht für Arbeit und Recht. Darin verfolgt Monika Schmittner die Entwicklung der Metallgewerkschaft am Untermain seit dem Ende des Faschismus. Für ihren Vortrag hatte sie sich das Kapitel über die Metallindustrie in unserer Region ausgesucht. Mit ihre auf dem Podium saß der langjährige Erste Bevollmächtigte der hiesigen IG Metall Herbert Reitz. Er knüpfte an Monika Schmittner Ausführungen an und erzählte, wie sich die betreffenden Firmen weiterentwickelt haben und welche Folgen dies für die Belegschaft mit sich brachte. So gelang es, eine halbes Jahrhundert Industrie- und Sozialgeschichte in nur 30 Minuten anschaulich anhand einzelner Beispiele darzustellen.
Am Nachmittag fand am Alibri-Stand eine Tombola statt, bei der es neben den schönsten Alibri-Kinderbüchern auch eine eigens für diesen Anlass angefertigte Thekla-Tasse zu gewinnen gab.

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