Josh Goldberg: Kristina und Descartes

In dem Einakter für zwei Personen erleben Kristina und Descartes im Stockholm von 1650 eine Liebesnacht voller sensationeller Ideen, mit viel Witz, Charme und erotischem Knistern. Fast nebenbei, ohne zu belehren und für jeden verständlich, entwickeln sie dabei den „Plausibilismus“, der dort anknüpft, wo Jean Paul Sartre stehengeblieben ist und mit ihm die Fundamentalphilosophie bis heute stagniert.
Die schwedische Königin und der französische Philosoph sind sich auch im realen Leben begegnet. Über was sie im Winter 1649/50 gesprochen haben, ist nicht überliefert. Dass ihre Gespräche so rasant, unterhaltsam und erotisch verlaufen sind, wie das Theaterstück, ist aber unwahrscheinlich.
Josh Goldberg ist promovierter Philosoph. Er war als Drehbuchautor und Regisseur tätig, gründete 2017 das Salon Theater Eppendorf und betreibt den Hamburger Kultursalon, einen Thinktank mit dem Schwerpunkt Epistemologie.
Kristina und Descartes ist der erste Teil seiner Tetralogie Mann und Frau im Schlafgemach, in der es um verschiedene erkenntnistheoretische Modelle geht.

 

Josh Goldberg
Kristina und Descartes
Ein humanistisches Kammerspiel
Freier Blick 2018
127 Seiten, vierfarbige Abbildungen, kartoniert, Euro 15.-
ISBN 978-3-86569-224-5

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