Die Gründung des Verbandes der Freidenker der DDR – ein besonderes Kapitel der DDR-Geschichte

Der Dokumentationsband Letzter Versuch einer Offensive zeigt, wie die SED versuchte, mit der Gründung eines Freidenkerverbandes der sich in den Kirchen sammelnden Protestbewegung eine weltanschauliche Alternative entgegenzusetzen.

Nachdem ein Zusammenschluss von Freidenkern in der DDR jahrzehntelang verboten war, brachte das Politbüro im Januar 1989 den Verband der Freidenker der DDR auf den Weg. Mit dessen Gründung verband man die Hoffnung, den aufkeimenden Reformdruck zu kanalisieren. Zugleich wollte man ein Lebenshilfeangebot schaffen, das in Konkurrenz zu den kirchlichen Angeboten stehen sollte.

Den Freidenkerverband der DDR auf diese Sachverhalte zu reduzieren, wäre aber zu kurz gegriffen. Horst Groschopp und Eckhard Müller dokumentieren dessen kurze Geschichte anhand zahlreicher Archivunterlagen, Erinnerungen und zeitgenössischer Medienberichte. Somit ermöglichen Sie den Lesern eine eigenständige Bewertung dieses besonderen Kapitels deutscher Geschicht

Groschopp / Müller: Letzter Versuch einer Offensive

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