MIZ 3/14: Marx reloaded

Im neuen HMIZ314eft der MIZ stellen die Beiträge zum Schwerpunkt die Frage nach der Aktualität der Religionskritik von Karl Marx. Axel Rüdiger vertritt dabei die These, dass die Verbindung von Religionskritik mit der politischen Ökonomie für die Analyse gesellschaftlicher Prozesse bis heute erhellend ist. Lutz Brangsch stellt sich der Frage, wie es dazu kommen konnte, dass die Marxsche Weltanschauung in der Arbeiterbewegung zumindest tendenziell „Religionssurrogat“ wurde. Und Richard Saage beantwortet Fragen zum Zusammenwirken von Marxismus und Darwinismus.
Weitere Artikel befassen sich mit aktuellen Privilegien der Religionsgemeinschaften in Deutschland, etwa dem Islamunterricht, der gerade flächendeckend eingeführt wird, und dem Widerstand von Kommunen gegen das diskriminierende kirchliche Arbeitsrecht. Gewissermaßen als Kontrapunkt zeigt Gerhard Rampp, dass die Zahl der Kirchenmitglieder weiter kontinuierlich abnimmt und auch die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime deutlich geringer angesetzt werden muss, als von den Verbänden immer behauptet wird. Den Blick auf internationale Entwicklungen richten ein Artikel über die päpstliche Anti-Mafia-Strategie und ein Interview mit Maria Mucha von der polnischen Kinderschutzorganisation Ocaleni.
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