Rachid Boutayebs Islamkritik in den Medien

Der islamistische Mordanschlag auf die Charlie Hebdo-Redaktion und die täglichen Gräueltaten des „Islamischen Staates“ haben erneut die Frage aufgeworfen, wie man mit „dem Islam“ in Europa umgehen sollte. Bislang ist dieser notwendige Diskurs jedoch von Verharmlosungen auf der einen und haltlosen Übertreibungen auf der anderen Seite geprägt. Wirklich differenzierte und liberale Stimmen aus dem muslimischen Kulturkreis kommen eher selten zu Wort. Stattdessen betonen Vertreter der muslimischen Verbände in einer Endlosschleife, dass Gewalt grundsätzlich nichts mit dem Islam zu tun habe. Unser Autor Rachid Boutayeb dagegen kann mit den Positionen der zumeist konservativen Verbandsvertreter nichts anfangen. In scharfer Form wendet er sich gegen religiösen Fundamentalismus und plädiert für einen aufgeklärten und laizistisch geprägten Staat. Wer mehr über seine Positionen wissen möchte, dem seien zwei seiner den Medien gegebenen Interviews empfohlen.

Rachid Boutayeb zusammen mit Michael Roes im Interview bei Qantara
Rachid Boutayeb im Interview mit dem Freitag

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