Gotteslästerungsvortrag in Halle

gs2012Nach dem Mordanschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo brach (nicht zum ersten Mal) eine öffentliche Debatte los, wie weit Satire gehen darf. Konservative Politiker plädierten dabei schnell für eine Verschärfung des „Gotteslästerungs-paragraphen“ (§ 166 StGB). Auf Einladung des Humanistischen Verbands stellt Gunnar Schedel den Zensurparagraphen und seinen Einsatz durch die deutsche Justiz anhand zahlreicher Beispiele vor und zeigt, wie er seit über 100 Jahren gegen Kunst und Kritik eingesetzt wird. Vor diesem Hintergrund wird die Frage erörtert, was Religionskritik alles darf und inwiefern die Debatte über den Islam in Deutschland die Antwort beeinflusst.
Die Veranstaltung findet am 8. Juni im Bürgerhaus alternativE, Gustav-Bachmann-Str. 33, statt. Sie beginnt um 14.3o Uhr; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des veranstaltenden Humanistischen Regionalverbands Halle-Saalkreis.

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