Sassafras De Bruyn: Cleo

Cleo fühlt sich einsam und ist oft traurig. Mit ihrem Kater, ihrem einzigen Freund, flüchtet sie sich deshalb immer wieder in Tagträume. In einem dieser Träume taucht plötzlich ein unbekannter Junge auf und zusammen mit ihm erlebt Cleo spannende Abenteuer: Sie kämpfen gegen schreckliche Meeresungeheuer und klettern zu den Wolken, die nach Schlagsahne schmecken. Cleo stellt fest, dass man zusammen viel mehr erreicht als alleine und zu zweit machen Abenteuer auch viel mehr Spaß. Als sie sich schließlich umsieht, stellt sie fest, dass es den Jungen tatsächlich gibt und sie in Wirklichkeit gar nicht so alleine ist.
Eine wunderschön gezeichnete Geschichte über Träume und eine „phantastische“ Freundschaft.

 

Sassafras De Bruyn
Cleo
Aus dem Flämischen übersetzt von Johnny Van Hove
Ab 5 Jahren
28 Seiten, gebunden, Euro 16.-
ISBN 978-3-86569-259-7

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Linke Literaturmesse in Nürnberg

Vom 17. bis 19. November findet in Nürnberg zum 22. Mal die Linke Literaturmesse statt. Neben den Buchständen, an denen mehrere Dutzend Verlage ihre Neuheiten präsentieren, gibt es an dem Wochenende fast 50 Veranstaltungen. Auch zwei Alibri-Autoren werden ihre Bücher vorstellen.
Merlin Wolf gibt einen Überblick über die Irrwege der Kapitalismuskritik, die in dem dann druckfrischen gleichnamigen Sammelband unter die Lupe genommen werden. Rudolf Stumberger nimmt das Publikum mit auf einen Spaziergang durch München und führt an historische Orte der 1970er und 1980er Jahre, die er im zweiten Band von München ohne Lederhosen zugänglich macht.
Die Literaturmesse findet im Künstlerhaus, Königstr. 93 (Nähe Hauptbahnhof), statt. Die Öffnungszeiten sind Freitag 19 bis 22 Uhr, Samstag 10 bis 22 Uhr und Sonntag 10 bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Schmutzige Füße auf der Shortlist des Heinrich-Wolgast-Preises

Zum ersten Mal hat es eines unserer Kinderbücher auf die Shortlist eines Kinderbuchpreises geschafft: Schmutzige Füße von Koldo Izagirre und Antton Olariaga. Die von uns aus dem Spanischen übersetzte Geschichte über ein Mädchen und ihren Blick auf die Lebenswelten, Wünsche und Illusionen geflüchteter Menschen wurde für den Heinrich-Wolgast-Preis nominiert, der von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verliehen wird. Die Jury fand, Schmutzige Füße sei eine „poetische Geschichte“, die besonders die Widersprüche im Leben der Handlungsträger in Szene setze.
Am Ende hat es nicht ganz gereicht, trotzdem freuen wir uns über die Anerkennung und gratulieren Martin Petersen, der mit seinem Roman Exit Sugartown dieses Jahr gewonnen hat.

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Rede von Arzu Toker zu Europa & Migration

Die Puls of Europe-Bewegung bringt regelmäßig viele Leute auf die Straße, die für Europa und gegen die nationalen Tendenzen bei AfD, FPÖ & Co. demonstrieren. Auf dem Treffen am 8. Oktober hat Alibri-Autorin Arzu Toker eine Rede gehalten, die wir hier gemäß ihrem Manuskript dokumentieren. (Das Foto stammt freilich nicht von der Kundgebung, sondern wurde vor zwei Jahren bei einer Lesung auf der Frankfurter Immigrationsbuchmesse aufgenommen.)

Europa. Eine Geschichte von Verführung und Entführung. Die Geschichte einer schönen Frau. Wegen ihr bekam dieser Kontinent seinen Namen: Europa.
Ich bin nicht entführt worden. Ich bin freiwillig gekommen. Ich war eine junge Frau, 23 Jahre alt mit Visionen, mit Träumen, die keine Grenze kannten.
Ich bin an in einem Tal an der syrischen Grenze geboren. Dieses Grenzgebiet hat mich, meine Kindheit geprägt. Als meine Großmutter ein junges Mädchen war, gab es dort keine Grenzen. Als ich klein war, sah ich, wie die Vögel die natürliche Grenze, die Berge, überflogen. Auch ich hätte gern gewusst, was es auf der anderen Seite gab. Ich konnte, ich durfte nicht.
Jetzt lebe ich in einem Kontinent, in dem ich weiß und jederzeit erkunden kann, was auf der anderen Seite zu sehen gibt. Weiterlesen

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Karsten Krampitz in der Freitag

Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung der Freitag. Das Meinungsmedium trägt den Titel „Viva la Reformation“ und legt ihren Schwerpunkt auf selbige, ihre Folgen und ihre heutige Bedeutung. Unter den zehn Texten findet sich auch ein Artikel von Karsten Krampitz, der Reinhold Lewin vorstellt, den Autor einer kritischen Studie zu Luthers Verhältnis zu den Juden. 1911 wurde der spätere Rabbiner für seine Arbeit noch von der Universität Breslau ausgezeichnet, gut drei Jahrzehnte später wird Lewin mit seiner Familie in Auschwitz ermordet. Eine Neuausgabe seines Buches Luthers Stellung zu den Juden, herausgegeben von Karsten Krampitz, erscheint in Kürze im Alibri Verlag.

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Podiumsdiskussion Sexuelle Selbstbestimmung

Am Samstag, dem 21. Oktober, findet im Familienhaus in Magdeburg eine Podiumsdiskussion zum Thema Sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung statt. Moderiert von MIZ-Redakteurin Daniela Wakonigg debattieren Kirsten Achtelik, Viola Schubert-Lehnhardt und Katja Krolzik-Matthei darüber, was eine säkulare Position alles berücksichtigen müsste (Mithu M. Sanyal musste aus perösnlichen Gründen leider kurzfristig absagen). Das Familienhaus befindet sich in der Hohepfortestr. 14, die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und wird vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) durchgeführt.

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Alibri auf der Gegenbuchmasse

Auf einen Stand auf der Frankfurter Buchmesse verzichtet der Alibri Verlag (die Gründe sind diesselben, die uns bereits vor vier Jahren dazu bewegt hatten, Zeit und Geld effektiver einzusetzen). An der Veranstaltungsreihe Gegenbuchmasse beteiligen wir uns hingegen. Am Donnerstag, den 12. Oktober, Karsten Krampitz im Café ExZess die zentralen Thesen seines Buches über den Protestantismus im 20. Jahrhundert vorstellen. Am Samstag, den 14. Oktober, erzählt Daniela Wakonigg im Rahmen der Langen Buchnacht die Geschichte von der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters. Alle weiteren Lesungen und Vorträge, viele davon sehr lohnenswert, finden sich auf der Gegenbuchmasse-Webseite.

Und schon mal vormerken: Linke Literaturmesse Nürnberg vom 17. bis 19. November.

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Alibri-Autoren im IBKA-Bootcamp

Als „Bootcamp“ hatte der IBKA-Geschäftsführer im Spaß das Mitgliederseminar zum Thema Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet, kurz nachdem die Idee dazu geboren war. Am vergangenen Wochenende hat es nun stattgefunden, den Namen war es nicht mehr losgeworden, und alle „Schleifer“ hatten einen Bezug zum Alibri Verlag. Den Hauptteil bestritt Corinna Gekeler, deren im Rahmen der GerDiA-Kampagne erstellte Studie über die Diskriminierung in Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft die Grundlage für das Buch Loyal dienen darstellte. Sie vermittelte theoretische Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit und leitete die praktischen Übungen zu Interview und Pressemitteilung. Rainer Ponitka, Herausgeber des Ratgebers Konfessionslos in der Schule, hatte zuvor, insbesondere mit Blick auf die Aktiven, die den Verband noch nicht so lang kennen, den IBKA und seine 40-jährige Geschichte vorgestellt. Am zweiten Tag ging es dann um politische Kampagnen; hierzu referierte Gunnar Schedel aus dem Alibri-Verlagsteam.

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Kunst trifft Philosophie

Dass philosophische Überlegungen ein Kunstwerk als Ausgangspunkt hernehmen, kommt immer wieder vor. Seltener hingegen greift ein Kunstwerk einen philosophischen Satz auf. Genau diese besondere Aufmerksamkeit hat nun Franz-Josef Wetz erfahren: Der Künstler Hans-Martin Donner verwendet einige Zeilen aus dem 2014 erschienenen Buch Rebellion der Selbstachtung und verbindet sie mit einem Porträt Darwins.
In voller Größe zu sehen ist das Kunstwerk in der Ausstellung Ecce Homo | Malerei und Plastik in der galerie m beck | christopher naumann im Homburg / Saar (Am Schwedenhof 4a). Die Ausstellung beginnt am 8. September und ist dann bis 3. Oktober jeweils Dienstag bis Freitag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.

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MIZ 2/17: stimmen, abstimmen, mitbestimmen

Dass Wahlprogramme nicht zwangsläufig die zukünftige Regierungspolitik vorhersagen, weiß auch die MIZ-Redaktion. Christoph Lammers weist in seinem Editorial darauf hin und auch auf die Tatsache, dass oft gesellschaftliche Entwicklungen politische Entscheidungen bzw. Gesetzgebungsverfahren nach sich ziehen (und nicht umgekehrt). Trotzdem widmet sich Heft 2/17 den Wahlprogrammen der Parteien, denn gerade in der Langzeitperspektive lässt sich doch die eine oder andere Entwicklung erkennen.
So meint Gunnar Schedel, dass in der nächsten Legislaturperiode eine Ausweitung von Kirchenprivilegien auf islamische Verbände ansteht – unabhängig davon, wer die Regierung stellen wird. Zwar gehen die Angebote an die Islamverbände unterschiedlich weit, aber da alle Parteien, bei denen eine Regierungsbeteiligung denkbar erscheint, sich mit diesen an einen Tisch setzen wollen, ist absehbar, dass das Thema „Gleichbehandlung“ auf der Tagesordnung stehen wird.
Stimmen hat die MIZ aus den drei Parteien eingeholt, in denen es (offizielle oder inoffizielle) säkulare Bundesarbeitsgruppen gibt: Weiterlesen

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