Neue Bilderbücher im Frühjahr 2018

Wie immer zu dieser Jahreszeit läuft die Arbeit an unseren Bilderbüchern fürs Frühjahrsprogramm auf Hochtouren: Während der erste Titel bereits in Druck ist, gibt die Illustratorin des zweiten Buches ihren Zeichnungen den letzten Schliff.

Inhaltlich dreht sich diesmal alles um zwei sympathische tierische Protagonisten, Bär Bruno und Hahn Theodor, und die Themen Handykonsum und Freundschaft sowie Macht, Demokratie und Leben in Gemeinschaft.

Alle Neugierigen können hier einen Blick in die aktuelle Kinderbuchvorschau werfen.

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Unser Frühjahrsprogramm 2018

Dass der nächste Band der Deschner-Edition in Vorbereitung ist, hatten wir ja bereits angekündigt, nun liegt unsere Vorschau vor, und wer möchte, kann sich schon mal informieren, was wir in den nächsten Monaten zu bieten haben.
Große Resonanz erwarten wir für Birgit Gärtners Buch über reaktionäre islamische Netzwerke in Deutschland. Mit Bernd Harder konnten wir den Pressesprecher der GWUP für einen Band der Reihe Kritikpunkt.e zu Verschwörungstheorien gewinnen. Im Programmbereich Geschichte präsentieren wir „alte Bekannte“: Rolf Bergmeier  nimmt sich die Entstehung des Katholizismus und die Folgen vor und Rudolf Stumberger lässt die revolutionären Monate in München lebendig werden. Dazu wird es weitere Bände aus den Humanistischen Akademien sowie der Reihe Humanismusperspektiven geben.
Und als besonderes Highlight arbeiten wir gerade an der Übersetzung des Buches The Moral Arc von Michael Shermer…
Mehr Informationen finden sich in unserer Vorschau, die jetzt zum Download bereitsteht.

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Gottfried Beyvers: Argumente kontra Religion

Das Buch bietet eine Sammlung voraufklärerischer, religiöser Gedanken und Geschichtsmythen, die auch heute noch in Gesellschaft und Kultur wirken. Vor allem aber hat er für alle, die daran mitwirken, die notwendigen Reparaturen vorzunehmen, einen Kasten mit Werkzeugen zusammengestellt, die sonst mühsam in den Werkstätten der Religionskritik zusammengesucht werden müssten. In acht Kapiteln finden sich kurze, in sich abgeschlossene, auch humorvolle Gedanken zu den Themen Evolution von Religionen, Phantastik in der Bibel, theologische Kartenhäuser und Sargnägel Gottes. Die „Werkzeuge“ können in Diskussionen, Leserbriefen oder Blogkommentaren zum Einsatz kommen. Der Text ist zudem ein Plädoyer für die Sinnsuche außerhalb von Religionen und für die Beschäftigung mit der Schönheit der Wissenschaft.


Gottfried Beyvers
Argumente kontra Religion
Werkzeugkasten für Religionskritik
202 Seiten, kartoniert, Euro 14.-
ISBN 978-3-86569-282-5

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Medienresonanz auf Alibri-Bücher

In den letzten Wochen gab es auf einige unserer Bücher eine erfreuliche Medienresonanz. So stellte die christliche Zweiwochenzeitschrift Publik-Forum Anfang Januar das Buch Religion als Zeitbombe? von Anton Grabner-Haider und Franz Wuketits vor. Im Blauen Reiter, einer der wichtigsten Philosophie-Zeitschriften, schrieb Robert Zimmer über Zur Analyse und Kritik der Religionen von Hans Albert, der „für Anhänger wie Verächter der Religionen gleichermaßen lohnende Band“ sei „eine ideale Einführung in die Position des wichtigsten Theologiekritikers in der zeitgenössischen deutschen Philosophie“. Weiterlesen

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Reinhold Lewin: Luthers Stellung zu den Juden

1911 erschien Reinhold Lewins Buch mit dem Untertitel „Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters“. Darin setzte sich der Rabbiner mit Luthers wechselnder Haltung zu den Juden auseinander. Die Arbeit war nicht nur die erste wissenschaftlich fundierte Monographie, welche die prinzipielle Verneinung des Judentum als grundlegendes Element in Luthers Theologie darstellte, sie reflektierte auch die historischen Folgen von Luthers Verbalattacken: „Die Saat des Judenhasses … schießt zwar zu seinen Lebzeiten nur verkümmert empor. Sie geht aber darum nicht spurlos verloren, sondern wirkt noch lange durch die Jahrhunderte fort; wer immer aus irgendwelchen Motiven gegen die Juden schreibt, glaubt das Recht zu besitzen, triumphierend auf Luther zu verweisen.“
Der von Karsten Krampitz neu herausgegebene Text ist ein wichtiges Dokument für die Debatte um den Reformator und seine historische Bedeutung.

Reinhold Lewin
Luthers Stellung zu den Juden
Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Deutschland während des Reformationszeitalters
Hrsg. von Karsten Krampitz
182 Seiten, kartoniert, Euro 16.-
ISBN 978-3-86569-279-5

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Offener Brief wegen Religionsunterricht

An der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Düsseldorf, einem Berufskolleg, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu Beschwerden von Schülerinnen und Schülern gekommen, dass ihnen von der Schulleitung Steine in den Weg gelegt würden, wenn sie sich vom Religionsunterricht abmelden wollten. Nun hat Alibri-Autor Rainer Ponitka Schulleiter Ludger Traud aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
In seiner Funktion als Leiter der AG Schule des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) erläutert Ponitka die Rechtslage und erörtert mögliche Konfliktfelder. Dabei geht er insbesondere auf die Klagen der Auszubildenden ein, die unter anderem davon berichten, dass sie nach einer Abmeldung zum Gespräch mit dem Religionslehrer einbestellt werden oder in der Zeit des Religionsunterrichtes am Unterricht in anderen Klassen teilnehmen müssen. Bis zum 8. Januar hat Schulleiter Traud nun Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen.
Der Offene Brief kann auf der Webseite des IBKA heruntergeladen werden. Wer tiefer ins Thema Weltanschauungsfreiheit in der Schule einsteigen möchte, findet im von Rainer Ponitka herausgegebenen Ratgeber Konfessionslos in der Schule die wichtigsten Informationen.

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MIZ 3/17: „Mein Körper gehört…“

Selbstbestimmung gilt in der säkularen Szene als wichtiges Ziel und hoher Wert. Doch in letzter Zeit ist der Begriff in die Kritik geraten und das ausgerechnet in einem Bereich, in dem er von ganz besonderer Bedeutung war: dem selbstbestimmten Schwangerschaftsabbruch. Das Titelthema von MIZ 3/17 befasst sich mit dieser neuen Herausforderung.
Grundlage sind die Beiträge einer Podiumsdiskussion, die der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) im Oktober in Magdeburg organisierte. Die vier Teilnehmerinnen – Kirsten Achtelik, Viola Schubert-Lehnhardt, Katja Krolzik-Matthei und Daniela Wakonigg – stecken in ihren Statements das Feld ab, innerhalb dessen derzeit die Debatte stattfindet: Bringen vorgeburtliche Untersuchungen mehr Entscheidungsfreiheit für die Frauen oder spuren diese de facto fast immer dieselbe Entscheidung vor? Weiterlesen

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İlhan Arsel: „Frauen sind eure Äcker“ – Neuauflage

Das Buch „Frauen sind eure Äcker“ von İlhan Arsel zeigt ein zu wenig bekanntes Gesicht der Türkei: das der geistigen Freiheit, der Rationalität im Denken, der Demokratie und Menschenrechte. Dabei ist die Liste derjenigen lang, die sowohl die Religion als auch den Islamismus kritisieren; eine Kritik, die in den letzten Jahrzehnten zunehmend zensiert und unterdrückt wird.
Auch der Verfassungsrechtler İlhan Arsel übte bereits früh Kritik am erstarkenden religiösen Fundamentalismus; sein Buch erschien in der Türkei erstmals 1987 unter dem Titel Scharia und Frau. Es stellt die historische Entwicklung der Verachtung der Frau dar und beleuchtet ihre Stellung im Koran, den Hadithen (Überlieferungen) und in den Werken islamischer Gelehrter, wie sie vom Amt für Religiöse Angelegenheiten der Türkei (DİTİB/Diyanet), zur „Erziehung der Bürger im Sinne der Scharia“ verbreitet werden. Diese Schriften stehen im Widerspruch zu demokratischen Grundwerten und den Menschenrechten und verhindern – in der Türkei wie in Deutschland – ein demokratisches Zusammenleben. Denn sie lehren neben der Gewalt über die Frau, auch religiösen Chauvinismus und so strikte Abgrenzung.
Obwohl das Buch „Frauen sind eure Äcker“ nach dem Erscheinen der ersten und zweiten Auflage auf Betreiben der DİTİB und der Staatsanwaltschaft in der Türkei verboten wurde, mussten die Gerichte dem Autor schließlich Recht geben. Das Buch konnte erscheinen.
Es ist das besondere Anliegen des Autors aufzuzeigen, dass durch die religiöse Tradition, die Scharia, ein würdevolles und partnerschaftliches Zusammenleben der Geschlechter verhindert wird: „Die Männer müssen sich dem Islam widersetzen, um Mensch zu werden. Die Rechte, die sie meinen, durch den Islam zu bekommen, rauben ihnen nicht nur die freie eigene Entwicklung, sondern auch die Frau, welche ihre Freundin, ihre Lebensgefährtin, ihre Geliebte, die sie liebende Frau sein kann.“ (İlhan Arsel)

Für die Neuauflage wurde das Buch um einige Fehler bereinigt sowie um ein Sach- und ein Namensregister erweitert.

İlhan Arsel
„Frauen sind eure Äcker“
Frauen im islamischen Recht
Aus dem Türkischen übersetzt und herausgegeben von Arzu Toker
Zweite, erweiterte und korrigierte Auflage
404 Seiten, kartoniert, Euro 24.-
ISBN 978-3-86569-227-6

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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Subskription: Fünfter Band der Deschner-Edition

Neben seinen beiden Romanen, seinen literaturkritischen Schriften und den zahlreichen Werken zur Geschichte der Kirchen und des Christentums hat Karlheinz Deschner auch einige Texte zu philosophischen und weltanschaulichen Fragen veröffentlicht. Der fünfte Band der Deschner-Edition wird diese meist kürzeren Schriften beinhalten und Was ich denke heißen. Neben diesem Werk, das Anfang der 1990er Jahre selbstständig erschienen ist, ist vorgesehen, den rund 15 Jahre zuvor erschienenen Text Warum ich Agnostiker bin sowie weitere Essays (u.a. Ich brauche kein Gottesbild, Unsere tägliche Illusion gib uns heute!) und Reden (u.a. Ich liebe radikales Denken, das vernünftig ist und Warum man zu Lebzeiten nicht aus seiner Haut fahren kann) aufzunehmen. Abgerundet  wird der Band durch zwei Reden von Richard Dawkins und Michael Schmidt-Salomon.
Die „Schriften zu Philosophie und Weltanschauung“ werden etwa 256 Seiten umfassen und können ab sofort zur Subskription vorbestellt werden. Die Subskriptionsfrist läuft bis 30. April, der Subskriptionspreis liegt bei 18.- Euro (danach wird das Buch 20.- Euro kosten).
Im Herbst soll es dann mit Deschners vielleicht umstrittensten Werk weitergehen, Der Moloch, der in einer um kritische Hinweise zu den verwendeten Quellen und weitere Kommentare ergänzten Fassung erscheinen soll. Der weitere Editionsplan steht noch nicht fest, soll aber auch auf die Wünsche der Leserinnen und Leser Deschners eingehen. Für Mitteilungen, welcher Titel unbedingt wieder erscheinen sollte, sind wir also dankbar. Bitte nutzen Sie dazu das Kontaktformular oder schicken Sie uns eine eMail.

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Merlin Wolf (Hrsg.): Irrwege der Kapitalismuskritik

Bankenkrise und Sparpolitik hatten offensichtliche Folgen für große Teile der Bevölkerung nicht nur in Griechenland. Seitdem ist Kapitalismuskritik plötzlich en vogue. Doch oft genug richtet sich die Kritik nur gegen jene, die als Verursacher der Krise angesehen werden oder segelt in nationalistischem Fahrwasser: „Sozial geht nur national!“ Kritik wird so zum Ressentiment.
Die Autorinnen und Autoren legen die strukturellen Ursachen gesellschaftlich beobachtbarer Phänomene offen, um sich nicht auf den Irrwegen einer Kritik zu verlieren, die bloße Symptome beklagt.
Im Labyrinth der Kapitalismuskritik sollen Maßstäbe gefunden werden, wie sich progressive und regressive Analysen unterscheiden lassen. Anhand negativer Beispiele werden Bedingungen deutlich, die progressive Kapitalismuskritik erfüllen muss.

Mit Beiträgen von Thomas Ebermann, Stephan Grigat, Maximilian Hauer, Frédéric Krier, Bakara Merle, Nadja Rakowitz, Norbert Trenkle und Merlin Wolf.

 

Merlin Wolf
Irrwege der Kapitalismuskritik
173 Seiten, kartoniert, Euro 16.-
ISBN 978-3-86569-273-3

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit auf unserer Verlagsseite

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